Therapie bei Angststörungen

Online-Psychotherapie bei depressiven Beschwerden, Erschöpfung und hochfunktionaler Depression

Ängste Therapeutin

Angst ist zunächst ein ganz normales Gefühl, das dir hilft, Gefahren zu erkennen. Doch manchmal wird Angst so stark oder so dauerhaft, dass sie außer Kontrolle gerät. Dann vermeidest du vielleicht bestimmte Situationen, die früher selbstverständlich waren. Vielleicht kreisen deine Gedanken ständig darum, was alles schiefgehen könnte. Oder dein Körper reagiert mit schweißnassen Händen, Kribbeln, Schwindel oder Herzrasen.

Als approbierte Psychotherapeutin biete ich Online-Therapie bei Angststörungen an. Dabei unterstütze ich dich, die Angst besser zu verstehen und dich Schritt für Schritt im Alltag wieder sicherer und freier zu fühlen.

Welche Formen von Angststörungen gibt es?

Angststörungen können sich sehr unterschiedlich zeigen. Bei manchen stehen dauernde Sorgen und Anspannung im Vordergrund, bei anderen plötzliche Panikattacken, soziale Unsicherheit oder die Angst, ernsthaft krank zu sein. Auch Mischformen kommen vor.

Generalisierte Angststörung

Bei der generalisierten Angststörung dominieren anhaltende Sorgen und ein Gefühl dauernder Anspannung. Oft drehen sich die Gedanken um verschiedene Lebensbereiche gleichzeitig, zum Beispiel Gesundheit, Arbeit, Familie oder Zukunft, und lassen sich nur schwer stoppen.

Panikstörung

Eine Panikstörung zeigt sich durch plötzlich auftretende intensive Angst mit starken körperlichen Symptomen wie Herzklopfen, Schwindel, Atemnot oder dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Hilfreiche Tipps zum Umgang mit Panikattacken findest du hier.

Soziale Phobie

Bei sozialer Angst steht die Sorge im Vordergrund, von anderen bewertet, kritisiert oder negativ wahrgenommen zu werden. Gruppen, Telefonate oder Situationen, in denen du im Mittelpunkt stehst, können dann stark belasten.

Gesundheitsangst

Gesundheitsangst bedeutet, dass körperliche Empfindungen sehr genau beobachtet und schnell als Hinweis auf eine ernste Erkrankung verstanden werden. Das kann dazu führen, dass dich Sorgen um den eigenen Körper sehr viel Kraft kosten und deinen Alltag stark bestimmen.

Agoraphobie

Bei einer Agoraphobie werden vor allem Orte oder Situationen vermieden, aus denen du dich schwer zurückziehen könntest oder in denen Hilfe im Notfall schwer erreichbar erscheint. Dazu gehören volle Busse, Menschenmengen, Warteschlangen oder weite Wege allein außer Haus.

Spezifische Phobien

Manche Ängste beziehen sich vor allem auf bestimmte Situationen oder Objekte, zum Beispiel Spritzen, enge Räume, Höhe, Autofahren oder bestimmte Tiere. Auch wenn die Angst oft als übertrieben erlebt wird, kann sie sehr belastend sein.

Verwandte Themen

Nicht immer steckt hinter innerer Unruhe, Überforderung oder anhaltender Anspannung tatsächlich eine Angststörung. Manchmal spielen auch andere Störungsbilder wie ADHS im ErwachsenenalterTrauma / PTBS oder – wenn eher Niedergeschlagenheit und Rückzug im Vordergrund stehen – Depression eine Rolle.

Woran sich Angststörungen zeigen können

Körper

  • Herzklopfen
  • Schwindel
  • Atemnot oder Engegefühl
  • Zittern
  • Schwitzen
  • Magenbeschwerden
  • Muskelanspannung
  • Schlafprobleme
  • Taubheitsgefühl oder Kribbeln

Gefühle

  • Unsicherheit
  • Nervosität
  • starke Angst
  • Panik
  • innere Anspannung
  • Beklemmung
  • Reizbarkeit
  • sich überfordert fühlen
  • Hilflosigkeit

Gedanken

  • ständiges Sorgen und Grübeln
  • Katastrophengedanken
  • Angst vor Kontrollverlust
  • die Erwartung, dass etwas Schlimmes passiert
  • Konzentrationsprobleme

Alltag und Verhalten

  • Vermeidung angstbesetzter Situationen
  • Rückzug
  • ständiges Absichern oder Kontrollieren
  • weniger belastbar
  • Schwierigkeiten im Beruf, in Beziehungen oder im Alltag

Wann Therapie sinnvoll ist

Eine Therapie ist sinnvoll, wenn Angst dich im Alltag einschränkt, du bestimmte Situationen zunehmend vermeidest oder innerlich kaum noch zur Ruhe kommst. Auch wenn du merkst, dass dein Körper oft im Alarmmodus ist, du schlecht schläfst oder gedanklich ständig mit Sorgen beschäftigt bist, empfehle ich, dir Unterstützung zu holen.

Viele fragen sich, ob ihre Angst schon „schlimm genug“ für Therapie ist. Dazu sage ich: Du musst nicht warten, bis es schlimmer wird. Je früher du etwas unternimmst, desto eher lässt sich verhindern, dass sich Angst weiter verfestigt.

Wie ich arbeite

In der Therapie schauen wir gemeinsam darauf, was deine Angst auslöst, wie sie sich im Körper zeigt und wodurch sie im Alltag aufrechterhalten wird. Wir ordnen Gedanken, körperliche Reaktionen und Verhaltensmuster ein und entwickeln Schritte, mit denen du wieder mehr Sicherheit gewinnst, ohne dich immer weiter einzuschränken.

Studien zeigen, dass insbesondere kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze bei Angststörungen wirksam sind. Je nach Situation arbeite ich mit verhaltenstherapeutischen Methoden, speziell der Akzeptanz- und Commitmenttherapie, und ergänze sie, wenn es sinnvoll ist, um DBT, IRRT oder EMDR.

Angststörungen Therapie online

Online-Therapie bei Angst

Ich biete Psychotherapie online an. Online-Therapie kann bei Angststörungen sehr sinnvoll sein, weil sie den Zugang erleichtert, flexibel ist und einen geschützten Rahmen schafft. Wichtig ist aber immer, gemeinsam zu prüfen, ob dieses Setting für dein Anliegen gut passt und ob bei sehr schwerer Symptomatik engmaschigere Unterstützung passender ist.

 Ablauf und Kosten:

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für Privatpatient:innen & Beihilfe

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für Selbstzahler:innen

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für Soldat:innen der Bundeswehr

Häufige Fragen

Ja, Online-Therapie kann bei Angststörungen sehr sinnvoll sein. Die Studienlage zeigt, dass Online-Therapie ebenso wirksam ist wie Therapie vor Ort. Für viele Menschen ist Online-Therapie außerdem ein leichterer Einstieg, weil Wege und Wartezimmer wegfallen. Wenn eine Angststörung schon sehr lange besteht oder sehr ausgeprägt ist, kann es sein, dass eine engmaschigere Begleitung gebraucht wird.

Ob Medikamente sinnvoll sind, hängt von der Art und Stärke der Beschwerden ab. Bei Angststörungen steht die Psychotherapie im Vordergrund. In manchen Fällen kann eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten hilfreich sein, vor allem wenn die Beschwerden stark ausgeprägt oder länger anhaltend sind. Welche Medikation im Einzelfall sinnvoll sein könnte, sollte immer individuell und ärztlich abgeklärt werden. Wichtig ist auch, dass manche angstlösenden Medikamente nur für bestimmte Situationen oder Zeiträume geeignet sind.

Sowohl Verhaltenstherapie als auch tiefenpsychologische und systemische Psychotherapie können bei Angststörungen sinnvoll sein. Die Studienlage spricht besonders klar für verhaltenstherapeutische Verfahren. Gleichzeitig kommt es auch auf die persönliche Passung an: Entscheidend ist, dass du dich mit der therapeutischen Arbeitsweise und bei deiner Therapeutin oder deinem Therapeuten gut aufgehoben fühlst.

Nicht sofort und schon gar nicht ohne Vorbereitung. In der Therapie geht es darum, gemeinsam gute Schritte zu finden, die zu deinem Tempo passen. Oft ist es hilfreicher, die Angst erst einmal besser zu verstehen und anders mit deinen Gefühlen und Gedanken umzugehen als bisher. Dann können auch behutsam neue Erfahrungen leichter zugelassen werden.

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